Der „AI Halftime Report H1 2026“ von Kevin Indig fasst die wichtigsten KI-Entwicklungen der vergangenen Monate zusammen. Der Report ist keine wissenschaftliche Studie, liefert aber interessante Daten und Denkanstöße. Drei Erkenntnisse fand ich besonders spannend.

AI Halftime Report H1 2026 von Kevin Indig

1. AI Search verändert SEO grundlegend

Mit Googles AI Overviews und AI Mode werden Suchanfragen länger und dialogorientierter. Künftig reicht es nicht mehr, bei Google gut zu ranken. Entscheidend wird, ob eine Marke von der KI überhaupt erwähnt und empfohlen wird.

2. „KI verursacht Entlassungen“ greift oft zu kurz

Viele Unternehmen nennen KI als Grund für Stellenabbau. Laut Indig liegen die Ursachen jedoch häufig in Überbesetzung nach Corona, hohen Investitionen in KI-Infrastruktur, Kostendruck und wirtschaftlicher Unsicherheit. Die KI dient oft eher als kommunikative Erklärung denn als eigentliche Ursache.

3. Der KI-Markt wird breiter, und Google gewinnt

ChatGPT verliert laut Report Marktanteile (78 auf 56 Prozent), während Gemini und Claude deutlich aufholen. Gleichzeitig gewinnen Open-Source-Modelle an Bedeutung. Der Wettbewerb verlagert sich zunehmend vom Modell selbst hin zu Anwendungen, Integrationen und konkretem Mehrwert.

Mein Fazit

Für Online-Marketer führt kaum ein Weg daran vorbei, Google und insbesondere Gemini genau im Blick zu behalten. AI Search entwickelt sich rasant und wird die Regeln für Sichtbarkeit und Markenpräsenz nachhaltig verändern. Und: Die Schlagzeilen über KI ersetzen oft die eigentliche Realität. Wer sich jetzt intensiv mit KI beschäftigt und praktische Erfahrung sammelt, gehört weiterhin zu den Vorreiter:innen.

Quelle: Kevin Indig: AI Halftime Report H1 2026

Dieser Beitrag ist die ausführliche Fassung meines LinkedIn-Posts. Diskussion und Ergänzungen gern dort oder über das Kontaktformular.

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