Eine Studie von Seer Interactive (danke an Sonny Vasquez) hat über 47.000 KI-Zitate aus ChatGPT, Gemini und Perplexity analysiert. Das spannendste Ergebnis lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen:

  • Entscheidend ist nicht, wann ein Inhalt veröffentlicht wurde.
  • Entscheidend ist, wann er zuletzt aktualisiert wurde.

75 Prozent der von KI-Systemen zitierten Seiten wurden innerhalb des letzten Jahres aktualisiert. Viele davon waren aber bereits mehrere Jahre alt. Alter ist also kein Nachteil, Vernachlässigung schon.

Content ist kein Einmalprojekt

Das bestätigt etwas, das wir bei MOD education seit Langem vermitteln: Content ist kein Einmalprojekt. Deshalb beschäftigen wir uns in unserer Live Session zu Event-SEO intensiv mit Themen wie Evergreen Content, Content Refreshes, Aktualisierungsstrategien und Inhalten, die langfristig Sichtbarkeit aufbauen.

Gerade im Zeitalter von AI Search und AI Overviews wird Content-Pflege wichtiger. Wer lediglich ständig neue Artikel veröffentlicht, verschenkt oft Potenzial. Häufig ist es deutlich wirkungsvoller, bestehende Inhalte systematisch zu überarbeiten und aktuell zu halten.

Erfolgreiche Unternehmen bauen keine Content-Fabrik. Sie etablieren einen nachhaltigen Prozess zur Pflege ihrer wichtigsten Inhalte.

Was das praktisch bedeutet

  • Die 20 wichtigsten Seiten identifizieren, die für Sichtbarkeit und Geschäft relevant sind.
  • Feste Review-Zyklen einführen: Zahlen, Beispiele, Screenshots, Links prüfen.
  • Aktualisierungen sichtbar machen: Datum, Änderungshinweis, aktualisierte Abschnitte.
  • Neue Artikel nur dann, wenn sie eine echte Lücke schließen.

Wer sich mit GEO, SEO oder AI Search beschäftigt, sollte sich diese Untersuchung ansehen.

Quelle: Seer Interactive: Study: Content Recency’s Impact on AI Visibility in 2026

Dieser Beitrag ist die ausführliche Fassung meines LinkedIn-Posts. Diskussion und Ergänzungen gern dort oder über das Kontaktformular.

Mehr zum Thema

Content und Sichtbarkeit im größeren Zusammenhang: KI im Marketing.