Meine Challenge läuft weiter: mindestens ein KI-Onlinekurs pro Monat, das ist der Deal, den ich mit mir selbst geschlossen habe. Der Grund ist simpel. Ich erwarte von meinen Kursteilnehmer:innen lebenslanges Lernen, dann kann ich als Dozent nicht selbst am Spielfeldrand stehenbleiben. Und ausgerechnet das KI-Thema entwickelt sich gerade in einem Tempo, bei dem Stillstand schnell zu Rückstand wird.

Für den Juni hatte ich mir eigentlich einen Kurs vorgenommen. Geworden sind es fünf, alle direkt von Anthropic über die Anthropic Academy: Introduction to Claude Cowork, Claude Code 101, Claude Code in Action, Introduction to Agent Skills und Introduction to Subagents.

Cover-Grafik: KI-Kurse im Praxistest, Claude-Kurse in der Anthropic Academy

Fünf Kurse, ein gemeinsamer Lernpfad

Die fünf Kurse wirken auf den ersten Blick wie eine lose Sammlung, ergeben zusammen aber einen roten Faden:

  • Introduction to Claude Cowork
  • Claude Code 101
  • Claude Code in Action
  • Introduction to Agent Skills
  • Introduction to Subagents

Los geht es mit dem produktiven Arbeiten mit Claude, dann folgt agentisches Programmieren mit Claude Code, und am Ende steht, eigene Skills zu entwickeln und spezialisierte KI-Agenten zu bauen, die komplexe Aufgaben eigenständig lösen. Wer alle fünf hintereinander macht, merkt, wie die Kurse aufeinander aufbauen und nicht nur nebeneinanderstehen.

15 Minuten am Tag

Der Zeitaufwand hat mich selbst überrascht: im Schnitt rund 15 Minuten pro Tag, an manchen Tagen sogar weniger. Auf dem einen Bildschirm lief der Kurs, auf dem anderen hatte ich Claude offen und direkt umgesetzt, was gerade erklärt wurde.

Eine App oder Website ist dabei noch nicht entstanden, das war auch nicht das Ziel. Mir ging es um die Grundlagen und darum, wie die einzelnen Bausteine zusammenhängen, von der einfachen Claude-Nutzung bis zum eigenen Agenten.

Screenshot dreier Zertifikate von Anthropic: Introduction to Claude Cowork, Claude Code 101 und Claude Code in Action, ausgestellt auf Alexander Posselt
Drei der fünf Nachweise: Introduction to Claude Cowork, Claude Code 101 und Claude Code in Action, ausgestellt von Anthropic.

Für wen sich das lohnt

Die Kurse lohnen sich für alle, die regelmäßig mit Claude arbeiten oder sich intensiver mit agentischen KI-Systemen beschäftigen wollen. Einige Inhalte richten sich an fortgeschrittene Nutzer:innen, lassen sich aber gut auf den praktischen Einsatz von KI im Arbeitsalltag übertragen, auch ohne dass man selbst programmiert.

Ausblick auf Juli

Für Juli steht der nächste Kurs schon fest: „Agentic AI: The New Software Paradigm“ vom KI-Campus, mit Schwerpunkten wie Context Engineering und Multi-Agent-Systemen. Nach fünf Kursen auf einmal wird es aber wahrscheinlich trotzdem etwas ruhiger.

Quelle: Anthropic Academy, dort insbesondere Introduction to Claude Cowork

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